Letzte Woche stand ein weiteres Konzert an. Eins, wo ich unbedingt hinwollte. Denn ausnahmsweise kannte ich die Band sogar persönlich. Ich schnappte mir unsere Auszubildende und schwups ging’s los. Erstmal was trinken im Schweinske, Chasing Crowd – die Band, die ich sehen wollte – spielten nämlich erst um 23 Uhr.

Später trafen wir uns noch mit meinem ehemaligen Ausbilder und seinen beiden neuen Azubis vor der Location. Ich stellte mir sowas wie eine Bar oder so vor. Weit gefehlt. Es war eine Wohnung. Es hieß »Eintritt gegen Spende«. Kein Problem. Es war trotzdem komisch, sich in einer Art Wohnzimmer ein Konzert anzuhören. Naja, man ist ja flexibel.

Fast pünktlich baute sich die Band – bestehend aus Kevin, Lasse, Paul und Malte (der dieses Mal durch jemand anderen ersetzt wurde) – vor der Meute auf. Sie saßen. Laut durfte es ja nicht werden, war ja in einer normalen Nachbarschaft – und spät. Vorher kannte ich ja nur den Song »broken and forgotten«. Der war ganz gut, leider muss ich sagen, dass er mich so zuhause nicht vom Hocker riss. Aber man ist ja trotzdem gespannt, was da noch so kommt.

Los ging’s. Huch? Das klang so gar nicht nach dem, was ich vorher hörte. Es war wesentlich besser, klarer, angenehmer. Ich fand’s wirklich gut! Mitteilen durfte ich das aber nicht, da sofort eine Frau aus der letzten Reihe energisch um Ruhe bat.Das Publikum saß übrigens auch.

Unplugged steht den Jungs, ist massentauglich, definitiv. Nicht so aggressiv, irgendwie tiefgründig schön. Auf jeden Fall ist das eher eine Live-Band, bei der es sich lohnt, sie sich mal anzuschauen! Und das, obwohl sie nicht mal lange existieren, gegründet haben sie sich erst Anfang des Jahres, harmonieren aber sehr gut.

Nun, sie spielten fünf Songs, dann war’s leider schon wieder vorbei. Lohnt sich aber. Sollten die Jungs bei Dir in der Nähe sein: schau sie Dir unbedingt an! Es lohnt sich!

Nachtrag.

Stimmt, ich hab echt nicht erwähnt, warum das ganze überhaupt stattfand. Ups. Peinlich. Sorry!

Also der Abend fand zugunsten des Nordlicht e.V. statt. Das ist eine Jugendhilfseinrichtung, die natürlich auch gefördert werden sollte. Daher auch die Spende. Vollkommen gerechtfertigt also!

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One Comment

  • Kevin sagt:

    Da hatte sich ja jemand vorher bestens informiert! Wäre vielleicht auch ganz gut wenn du schreibst wofür der Abend war!

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