Ich kam am Mittwoch nach Hause und wurde direkt nett von Kris und Sascha, unseren neuen CouchSurfern begrüßt. Die beiden waren ganz nett, Sascha studiert Theaterwissenschaften und Kris Psychologie. Kris kommt ursprünglich aus Bulgarien. Man unterhielt sich kurz, ehe die beiden ohne mich, weil ich noch was für die Schule machen musste, in die weite Welt Hamburgs aufbrachen.

Abends trafen wir uns dann alle um gemeinsam nach Harburg ins Schwerelos zu fahren. Das ist vielleicht ein cooles Restaurant. Zwar ziemlich weit weg, aber cool. Da rutscht das Essen so über einem lang zu seinem Tisch. Man muss sehr viel arbeiten, hier an dem Rad in der Mitte drehen, um das Essen zu einem zu befördern, da das Essen auf einem Touchscreen bestellen. Ich bestellte ein frisch gezapftes Bier, in der Hoffnung, das rutscht auch da runter. Tat es aber nicht, es wurde gebracht. Schade.

Leider sind die Tische sehr unkommunikativ, weil man eher nebeneinander sitzt. Trotzdem war’s witzig. Wir bestellten fröhlich rum, mussten dann aber ewig auf unser Essen warten, weil die Küche wohl gerade Probleme hatte. Aber dann kam doch alles. Ich hatte eine Currywurst mit Cola-Sauce. Die war gar nicht schlecht.

Aber so zum kommunikativen Essen ist das dann doch nicht geeignet, leider. Aber cool ist es trotzdem. Und lecker. Nur die Menüführung in der Karte ist verwirrend. Weil auch jeder Platz seine eigene Nummer hat. Jedenfalls ging es danach weiter zu den Wasserlichtspielen. Harburg ist nicht schön, da laufen komische Leute rum, wenn’s dunkel ist.

Wir kamen diesmal exakt pünktlich am See in Planten un Bloomen an, setzten uns auf die Wiese und lauschten dem Karneval der Tiere. Ich kannte erstaunlich viele Lieder, mir war nur nicht bewusst, dass die alle aus dem Karneval der Tiere sind. Die Show war aber dieses Mal echt sehr schön, mit Action und Blinken und cool.

Es ging nach Hause und ins Bett, am nächsten Tag sahen wir uns nur kurz, weil die Jungs unterwegs waren und dann weiter zu Sister Act mussten. Sie kamen erst gegen 2 Uhr wieder zurück, sodass wir schon schliefen. Heute sahen wir uns gar nicht, sie mussten früh los und ich hatte ja meine Präsentation. Schade. Aber zuhause lagen ein paar Schokonudeln für uns und ein netter Brief.

Besuch aus München.
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