Last-Minute-Anfrage aus Neuseeland. Wir hatten mit der letzten ja nicht so viel Glück, aber man muss ja mal was wagen. Dieses Mal war es CouchSurfer Glenn. Er hat ein paar Monate in Frankreich unterrichtet und hat enorm viele spannende Dinge erzählt. Er kam aus Bonn und war dort in der Haribo-Fabrik. Das war auch der Grund, weshalb wir ihn einluden. Nee, das nicht, aber er bot sie uns an, da sagt man ja nicht nein.

Der Montag war dann auch schon rum, der Dienstag folgte, wir arbeiteten, Glenn lief durch Hamburg. Später dann traf ich mich mit ihm – Kevin hatte Theaterprobe –, Isi und Alex auf dem DOM, wir drehten da unsere Runden, tranken ein „Feierabendbier“ und Glenn wurde von mir genötigt Hamburger Speck zu essen.

Niemand kommt nach Hamburg ohne auch nur einmal die Reeperbahn gesehen zu haben. Typisch ist da auch ein Sexshop, ich bin da ja immer für die Boutique Bizarre zu haben, da die schick gestaltet ist und hübsche bzw. spannende Dinge zu bieten hat. Inzwischen verstand ich Glenns Englisch auch. Es war witzig, teilweise auch natürlich unschön, aber im großen und ganzen lustig.

Von Dort ging’s dann weiter ins Murphy’s um ein Guinness zu trinken. Spannend dazu war die Livemusik, echt gut gesungen, okay, im Endeffekt klang es so, wie jeder Sänger in einem Irish Pub. Trotzdem gut. Wieder erzählte man ein wenig, Isi und Alex konnten mit Glenn über Nueseeland reden, da sie ja da waren. Als wir dann nach Hause fuhren war es schon später, weshalb wir auch ziemlich früh ins Bett fielen.

Guinness

Netterweise ist Glenn aber heute mit uns aufgestanden, sodass wir uns noch verabschieden konnten. Vorhin schrieb ich ihm noch eine SMS, dass er ja nicht vergessen soll, ein Franzbrötchen zu essen. Hat er dann auch, meinte er zumindest. Ich möchte auch mal nach Neuseeland. Vielleicht hab ich ja jetzt eine Unterkunft…

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