»Liter of Light« ist ein enorm faszinierendes Projekt. Besonders, weil es so einfach ist. Trotzdem war ich hin und weg, als mein Kollege Kevin den Link zu diesem Projekt rumschickte. So simpel und so effizient.

Es geht um folgendes: In den armen Regionen der Welt ist oft alles dicht an dicht gebaut. Licht ist da Mangelware, es gibt meistens nicht mal Fenster. Strom ist ja bekanntlich teuer, somit wohnen die Menschen dort in Dunkelheit. Soweit zur Ausgangslage.

Man kann allerdings tagsüber sehr einfach Licht ins Dunkel bringen, indem man eine leere 1,5 Liter PET-Flasche mit gefilterten Wasser und etwas Bleichmittel (damit sich im Wasser keine Algen bilden) füllt und gut verschließt. Okay, das allein bringt noch nich viel. Man nimmt sich ein Stück des Daches und schneidet ein Loch heraus, das  gerade groß genug ist, dass die Flasche dort hineinpasst.

Mit einem starken Kleber wird das Dachstück luftdicht mit der Flasche verbunden. Gleiches geschieht mit dem Dachstück noch einmal, sobald es an seine ursprüngliche Stelle gesetzt wird. Ab und zu regnet es ja, da wäre ein undichtes Dach nicht vorteilhaft.

Jetzt kommt aber das Spannende! Ich hätte nie gedacht, dass das so möglich ist. Die Flasche, welche zur Hälfte in den Raum reinragt, erhellt den gesamten Raum. Einfaches Wasser hat die Leuchtkraft einer 55 Watt-Glühbirne! Ich dachte erst, da drin schwimmt irgendwas chemisches, aber nein, es ist nur das diffundierte Sonnenlicht. Ich hätte nie gedacht, dass ich Physik mal so cool finden würde. So cool und so einfach.  Eine echt erhellende Idee, die definitiv Unterstützung verdient!

Ein Liter Licht.
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