Donnerstag. 6 Uhr. Der Wecker klingelt. Ich mache mich fertig. Der Hylia-Schild-Rucksack ist gepackt. Es kann losgehen. Um 9 Uhr fuhren wir nach Berlin. Denn Berlin leuchtet. Die letzten Jahre habe ich das Festival of Lights immer verpasst, doch zum zehnjährigen Jubiläum habe ich es doch endlich geschafft!

Tagsüber gingen wir essen, shoppen, spazieren. Kurz im Hotel frisch gemacht marschierten wir dann zum Ort des Geschehens. Wir entschieden uns am Alex zu starten. Vorher schnappten wir uns jedoch noch ein paar Sternis (Bier), die sollten uns von innen wärmen. Es war schließlich kalt.

Glitterflitter.

Glitterflitter.

Wuseldusel.

Wuseldusel.

Die Mauer muss weg.

Die Mauer muss weg.

Das ist Kunst.

Das ist Kunst.

So viel Liebe.

So viel Liebe.

Was ist das Festival of Light? Im Endeffekt Lichtkunst. Internationale Lichtkünstler präsentieren viele leuchtende Projektionen, 3D Videomappings sowie Lichtinstallationen und transportieren so ihre Botschaften, und Themen auf den Wahrzeichen, Monumenten und Gebäuden Berlins.

Der Fernsehturm war jetzt nicht so spektakulär. Der wurde einfach unifarben angestrahlt. Neblig war es.Am Rathaus vorbei irrten wir kurz ein wenig durchs Nikolaiviertel, aber da war wider Erwarten kein Licht zu sehen. Also war unser nächster Halt der Berliner Dom. Der war schön. Eines der Highlights. Ich glaube es waren zehn verschiedene Motive, mit denen der Dom angestrahlt wurde. Bunte Mauermotive, glimmernde Seifenblasen, benebelnde Illusionen. Von allem etwas. Schön. Wollte gar nicht weiter.

 
 
 

Schlussendlich wanderten wir aber natürlich weiter. Weiß gar nicht, wie wir liefen, aber irgendwann kamen wir am Palais am Festungsgraben vorbei. Und ich dachte schon, wir hätten uns verlaufen. Das war schön. Hier drehte sich alles um die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Wir überlegten kurz, ob wir hier einen Glühwein trinken sollten. Wir ließen es dann doch.

Allerdings entschieden wir uns an der Universität doch um. Jedoch erst, nachdem wir die verrückte Häuserfassade dieses Hotels am Bebelplatz bewundert hatten.

Die Fassade waberte, stürzte ein, baute sich wieder auf, Drachen durchbrachen die Mauern, einfach schön und beeindruckend. Die Uni ging da mit ihrer einfachen Beleuchtung fast ein bisschen unter, auch wenn die ebenfalls sehr schön war!

Mit Glühwein in der Hand ging es weiter zum Brandenburger Tor. Kurz vorher wollten wir uns am Späti noch ein Bier kaufen. Das war wohl das teuerste Bier der Welt. 3,50€ pro Bier. Wucher! Schmeckte nicht mal.

Matrix.

Matrix.

Watching You.

Watching You.

Israel.

Israel.

Kino.

Kino.

ArtDeco.

ArtDeco.

Das Brandenburger Tor war wunderbar faszinierend. Ein 3D-Videomapping Contest lief dort ab, mit musikalischer Untermalung. Kann man gar nicht beschreiben. Lediglich die beiden Kinderstimmen, die darüber sprachen, dass sie Angst haben und nicht wissen, wo sie seien, war etwas gruselig. Trotzdem echt beeindruckend.

Am Bundestag vorbei schauten wir kurz am Hauptbahnhof vorbei, das war aber nicht spannend. Das Viertel mit den Botschaften der Bundesländer war auch nicht so spektakulär. Jedoch das Kartenhaus am Potsdamer Platz sehr. Es blinkte und leuchtete. Kurz über den Boulevard der Stars ging es dann zurück Richtung Hotel, es war nämlich kurz vor Mitternacht und leider geht das Festival täglich nur von 19 bis 24 Uhr.

Wir tranken in der Nähe des Hotels noch einen Wein und fielen dann ins Bett, denn Freitag ging es schon wieder zurück. Jedenfalls war es sehr schön und ich spiele mit dem Gedanken, nächstes Jahr wieder hinzufahren!

Alles leuchtet so schön bunt.
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