Schnell noch was hinter die Kiemen geschoben und ab zu den Killerpilzen im MarX. Wusste bis zu diesem Freitag gar nicht, dass das zur Markthalle gehört. Praktisch.  Sind die Wege alle sehr kurz.

Dort angekommen huschten Vivi und ich einfach so an den Securitys vorbei. Abtasten? Wozu? Ach, aber einen kurzen Blick in den Beutel kann man noch werfen. Na immerhin wird nicht komplett auf Sicherheitsvorkehrungen verzichtet. Das zeigte sich besonders, als Necim an der Reihe war. Er durfte seinen Rucksack nicht mit rein nehmen. Okay, der war auch recht groß. Aber das war nicht der Grund. der eigentliche Grund war nämlich: »Bei Südländern müssen wir besonders aufpassen!«

Ähm, sorry liebe Markthalle. Wenn das euer Credo ist, dann komm ich nicht wieder. Was ist das denn für eine Einstellung?! Schlussendlich ist Necim auch wieder gegangen, ohne ein einziges Lied zu sehen, weil er sich nicht willkommen fühlte. Und das fand ich wirklich richtig schade!

Die Vorband haben wir so ebenfalls verpasst. Parallel spielte Walter Trout übrigens in der Markthalle. Das erklärte auch das durchaus alte Publikum, welches wir bei den Killerpilzen nicht erwarteten.

An sich war das Konzert aber gut! Auch das habe ich so nicht erwartet. In meinem Kopf sind die Killerpilze immer noch diese kleinen pubertären Teenager, die Lieder wie »richtig scheiße« singen. Taten sie auch. War das erste Lied. »Liebmichhassmich« kam direkt im Anschluss. Okay.

Gefühlt habe ich jetzt auch schon alle Lieder gehört, die ich so kannte. Aber: weit gefehlt! Ich kannte doch mehr, als mir bewusst war!

Ich fühl mich high mit Dir, denn Du stehst auf Blümchensex! Wenn wir in der Sonne baden, warum können wir dann nicht auch im Regen schwimmen? Schließlich sind wir immer noch jung. Springt hoch! Oh. Stimmt. Das Lied hab ich damals richtig gefeiert.

Bei dem Konzert kamen schon ein Paar Gedanken an meine Jugend zurück. Voll gut. Die Killerpilze kann man sich live durchaus mal geben! Lohnen sich. Auch wenn die Stimmung Dank der Security durchaus getrübt war.

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