Karfreitag. Ein Tag wie jeder andere. Für mich zumindest. Okay, mit dem Unterschied, dass man frei hat. Aber ansonsten ein ganz normaler Tag. Per Gesetz natürlich nicht.

Ich versteh Ostern ja generell nicht so, bin ja aber auch nicht so der gläubige Christ, vielleicht liegt es daran, aber Ostern ist für mich einfach so ein überflüssiges Fest. Warum muss man da den Karfreitag so dramatisieren mit stillsein und so, darf nicht einfach Spaß haben? Nur weil Jesus gestorben ist? Ist doch Humbug.

Daher versteh ich auch nicht, wie eine sehr gute Band namens KraftKlub jetzt Ärger mit der Polizei haben kann, nur weil sie ein Guerilla-Konzert gegeben haben. Ist doch Blödsinn, an Karfreitag keine Konzerte veranstalten zu dürfen. Ich dachte immer Kirche und Staat sei getrennt, dann ist diese Regelung doch eben wegen der Jesus-Argumentation komplett hinfällig.

Ich weiß noch genau, dass ich vor ein paar Jahren meinen Geburtstag feiern wollte – es war Karfreitag – und man in die Disko kam und die Musik einfach mal quasi aus war (zum Glück war es die Nacht zum Samstag). Heißt: nur weil damals jemand gestorben ist, darf man jetzt nicht mehr feiern. Ich feier meinen Geburtstag doch zum Beispiel trotzdem noch, auch wenn Tante Hilde an dem Tag gestorben ist, das ist doch nix anderes. Außer dass Tante Hilde nicht jeder kennt.

Meinetwegen kann das Gesetz gelockert werden, immerhin leben wir im 21. Jahrhundert, Jesus ist ja nun auch schon ein paar Tage tot.

Aber trotzdem: frohe Ostern!

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