»Ist da eigentlich Kohlensäure drin?« Ich nahm eine Flasche aus dem Karton und musterte die Flasche. Mein selbstgebrautes IPA wirkte wie klares Wasser. Keine Luftbläschen zu sehen. Hm. Ich schüttelte doe Flasche leicht. Nichts passierte. Ich war enttäuscht. Immerhin musste ich drei ganze Wochen darauf warten, ehe ich den Gerstensaft probieren durfte. Flaschenreifung ist ein Arschloch. Zumindest für Ungeduldige. Ich stellte die Flasche natürlich trotzdem in den Kühlschrank.

Einige Zeit später schnappte ich mir ein Glas aus dem Schrank, polierte es fix nochmal, ehe ich mich entspannt ins Wohnzimmer setzte. Probieren will man ja trotzdem. Ich setzte das Feuerzeug an. Beim Öffnen der Flasche schoss mir der Kronkorken mit ohrenbetäubendem *Plopp* direkt ins Auge. Okay, ich wurde eines besseren belehrt. Da war Kohlensäure drin. Sehr viel sogar! Aua. Die Situation war allerdings schon wieder so skurril, dass ich einfach lauthals lachen musste. Ist zum Glück nichts passiert. 

Wie schmeckt es jetzt aber? Erstaunlich gut. Bin begeistert! Super fruchtig. Leicht malzig. Einfach lecker! Es prickelt auch sehr angenehm auf der Zunge, genau so muss ein India Pale Ale sein.

Selbst die Farbe ist wunderschön: wie reinster Bernstein. Vielleicht spricht jetzt ein wenig der Stolz aus mir, aber es ist einfach rundum perfekt! Die Besserbrauer haben die Braubox also ziemlich gut zusammengestellt. Leicht verständliche Arbeitsschritte und ein wirklich gutes Endprodukt. Chapeau! Das werde ich sehr zeitnah wiederholen. Ich liebäugele mit dem Wittbier!

Cheers!

Peng: Bier!
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