Ich erinnere mich, als ob es gestern war. Halt. Es war gestern. Cro live. Nosliw auch. Auf dem Campus der Uni Hamburg. Es war wieder Campus Open Air. Letztes Jahr freute ich mich tierisch über Grossstadtgeflüster, dieses Mal war es Cro.

2030 Uhr sollte es losgehen. Wir waren spät dran, ich ging davon aus, dass es voll werden würde. Aber wie voll es wirklich wurde, das hätte ich nie im Leben gedacht! Es gab kein Durchkommen mehr.

Trotzdem schafften wir es uns einen guten Platz auf einer erhöhten Wiese zu sichern. Sehen konnten wir trotzdem nichts. Hören aber ganz gut. Verwirrte und betrunkene Leute umgaben uns. Cro fing an. Alle waren extatisch, erregt, wie in Trance. Sie machten mit. Ich auch.

Die Hälfte der Lieder kannte ich zwar nicht, aber egal, war trotzdem gut. Vom Gemenge und den komischen Leuten mal abgesehen. Konzert vorbei. Die Menschenmenge reduzierte sich nur langsam. Aber stetig. Wir tranken noch einen Cocktail, stellten uns dann noch ein wenig zu Nosliw, es war lange nicht mehr so voll wie zuvor.

Irgendwann hatten wir aber genug und wir verliefen uns ins Down Under. Tranken noch etwas. Ich sah durch Zufall frittierten Marsriegel auf der Speisekarte und war echt begeistert. Hätte ich nicht gedacht. Serviert wurde selbiger mit einer Kugel Vanilleeis und viel Sahne.

Als ob der Riegel an sich nicht schon Kalorien pur wäre. Schmeckt sehr süß, trotzdem nicht schlecht. Ich würde es mir glaub ich noch mal bestellen. Kommt dann wohl auf meine Stimmung an. Mal sehen. War jedenfalls lecker. Konzert war auch gut. War also ein rundum gelungener Tag.

Campus Open Air.
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