Kakkmaddafakka. Schon wieder im Uebel&Gefährlich. War ich doch letzte Woche erst. Vorher war ich mit Svenja in der Katze. Ging nämlich recht spät los. Natalia trafen wir vorm Übel&Gefährlich, mit der wollte ich nämlich eigentlich hin. Plötzlich kaufte ich für Svenja aber noch für 10 Euro eine Karte für das ausverkaufte Konzert. Welch verrückte Aktion. Drinnen war mehr Platz als letzte Woche.

Irgendwie fehlte ein Vorhang. Wir tranken ein Bier. Drängten uns nach vorne. Die Vorband spielte. Die waren gut. Sprachen aber nicht. Keiner weiß also, wer das war. Recherchen ergaben dann aber, dass die Band Roosevelt heißt. Ist so eine Mischung aus Electro und Emo. Vor uns stand ein Mann, der eindeutig nach Schokolade roch. Wir drängten uns wieder nach hinten.

Stille. Umbaupause. Fahnen werden geschwenkt. Es geht los. You’re touching me, I’m touching You. Stimmung. Freude. Wir tanzten. Ich will ein Gangsta sein. Och nee, doch nicht. Sie reden wirre Sachen. Da vorne ist richtig Party, ganz viele Menschen, die da rumhüpfen, Spaß verbreiten und natürlich singen. Zwischendrin zog sich der ein oder andere Norweger auch mal aus.

Zwischenspiele gab es auch ein paar, wir tanzten. Stille. Keiner wusste, was los war. Plötzlich ging es weiter. You wanna tell me, what I should do. But my Answer ist »no«! Es wurden wieder wirre Dinge geredet, ich hab den Herren leider nicht verstanden. I wanna see You, while You’re walking. Walking to somewhere. You’re so restless, aha, aha. Hüpfhüpf. Wir tanzten, ich konnte gar nicht mehr, mir war viel zu warm. Naja, man ist ja nicht täglich auf einem Konzert. You know, it’s Your Girl! Oh, she needs a Saviour.

Irgendwann war’s vorbei. Ja klar, es gab noch eine Zugabe, aber wir organisierten schon mal unsere Jacken bei dem schnuckeligen Garderobenmenschen. Und schwupps kam die Band natürlich zurück. Wir blieben auf der Treppe stehen und schauten weiter zu. Die Backgroundtänzer waren der Hammer! Die hatten eine so verrückte Choreographie, Du ahnst es nicht! Feels like my love for you is stopping You from being You. You shine best without me like all the ones I had before. I am forever alone!

Wie endete das Konzert nun aber? Ich sag’s mal so: ich bin noch nie von einem Konzert gekommen und hatte einen Ohrwurm von Tina Turner. Dieses Mal schon. Das war doch echt der Song, zu dem Kakkmaddafakka von der Bühne gegangen sind. Das war die Krönung des Wahnsinns. War aber witzig. Echt eine stimmungsvolle Band. Lohnenswert.

Sechs Monate sind ganz schön lang.

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